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Die Freiburger Minidampfbahn auf dem Gelände der Fahrzeugwerkstatt der Deut- schen Bahn AG - oder wie man früher sagte, im Bw (Bahnbetriebswerk) fuhr zum ersten mal 1979. Nur ein kurzes Gleis, auf dem eine halb fertig gebaute Dampfloko- motive ein Wägelchen hin und her zog und schob.

 

Nachdem sich die erste Dampflok eines Mitgliedes für den Dauereinsatz als nicht geeignet erwies, bauten 9 Lokomtivführer des Bw Freiburg kurzerhand eine einfache Feldbahndampflok nach. Deren Vorbild befindet sich im Frankfurter Feldbahnmu- seum. Der Nachbau überzeugte genauso wie das Vorbild durch gute Leistungsfähig-keit bei geringem Wartungsaufwand. Und auch nach über 30 Jahren im Einsatz erfreut das Modell bis heute Groß und Klein.

 

Unser Personenzug besteht meistens aus den beiden langen Sitzwagen Nr. 3001 und 3002. Darauf können bis zu 15 Erwachsene bzw. 10 Erwachsene und 10 Kinder mitfahren. Gelegentlich wird als Verstärkungswagen die "Rollende Landstraße" an- gehängt. Dann braucht niemand zu warten, weil dieser Wagen auch noch mal 6 Er- wachsene bzw. 10 Kinder befördern kann.

 

Die Gleisanlage machte eine längere Entwicklung durch. Zuerst fuhren wir auf Flach-eisenschienen mit den Maßen 20 x 8 mm. Später kam das U-Eisen mit 30 x 15 mm und mit 40 x 20 mm hinzu. An Schwellen wurde alles probiert. Wir finden aber, dass eine gut imprägnierte Buchenholzschwelle in der Haltbarkeit und Optik ein gute Lösung darstellt. Die allerbeste Lösung ist aber die Betonschwelle, welche natürlich optisch sehr gewöhnungsbedürftigt ist. Mittlerweile sind alle Pseudoschienen durch ein schönes Vignolprofil mit 35 mm Höhe und 3 kg/m ersetzt worden. Dies dient neben der schönen Optik auch der schonung der Spurkränze.

 

Unsere selbst gebaute Dampflokomotive Fabia war schon auf einigen auswärtigen Anlagen zu Gast (Bouveret am Genfer See) und hat auch mal das Vorbild in Frankfurt besuchen dürfen. Unser Modell ist von den Spurweiten 600 mm im Original und unseren 184 mm (7¼ Zoll) im Modell nicht ganz maßstäblich. Dieser müsste nämlich 1:3,3 sein, während unsere Fabia einen Maßstab bei der Proportion von 1:4,25 aufweist. Doch diese kleine Abweichung ist für den Fahrspass auf dem Zügle keinesfalls abträglich.

 

Die maßstäbliche Lokomotive ist das Großmodell Riesa. Im Original auch auf 600 mm Spur fahrend, 11 Tonnen schwer und eine Leistung von 50 kW (70 PS) aufwei- send, liegt das Modell bei 420 kg und einer Leistung von 3 kW. Sie ist Eigentum eines Mitgliedes und kommt meistens bei den Festen des KWE zum Einsatz.